Richtige Ernährung ist die Grundlage für unseren Alltag
shutterstock.com Sebastian Duda

Dass wir uns abwechslungsreich und ausgewogen ernähren sollen, wissen wir. Doch wie sehen die Zusammenhänge zwischen Ernährung und sportlichen Aktivitäten aus? Wer sportlich aktiv ist, verbrennt mehr Kalorien und schwitzt auch einiges an Mineralstoffen wieder aus.

Ernährung bei Ausdauersport

Pizza Pasta und Co haben keinen guten Ruf, wenn es um das Thema Kalorien geht. Wer allerdings regelmäßige Ausdauersporarten wie joggen, schwimmen oder Fahrradfahren ausübt, der sollte sogar ordentlich Kohlenhydrate hinzufügen. Jeder Marathonläufer kennt die Nudelpartys am Abend zuvor. Hochwertige Kohlenhydrate dienen der Muskulatur als Energiequelle. Ergänzend dazu solltest Du Dir einige Obst- und Gemüsemahlzeiten gönnen. Bei sportlicher Leistung, die über ein bis zwei Stunden hinaus geht, solltest Du Dir auf jeden Fall einige Riegel mit einpacken, um Dich zusätzlich mit Energie zu versorgen.

Ernährung und Kraftsport

Beim Kraftsport ist das Thema Ernährung etwas anders gelagert. Muskelaufbau geht neben dem Workout einher mit der Zufuhr von Eiweiß. Pulver zum Anrühren gibt es in jedem Drogerie- und Lebensmittelmarkt. Manche Fitnessstudios bieten auch fertig angerührte Produkte direkt im Kraftraum an. Doch wie sieht die Eiweißversorgung im Alltag aus? Eiweiß sollte nicht nur direkt nach dem Workout eingenommen werden, vielmehr macht es Sinn sich über den Tag verteilt damit zu versorgen. Als Faustformel sollten 0,8 – 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich genommen werden. Wer Muskeln aufbauen möchte, kann die Menge auf bis zu 2 Gramm erhöhen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass bis zu 2 Stunden nach dem Workout die Eiweißzufuhr erhöht werden sollte, um die anabole Phase zu nutzen.

Nahrungsergänzungsmittel

Für Nahrungsergänzungsmittel wird weltweit eine Menge Geld ausgegeben. Die Wirkung wird immer wieder kontrovers diskutiert und ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Grundsätzlich stimmt, dass wir in den reichen Industrienationen keinen Mangel an Mineralstoffen haben. In letzter Konsequenz solltest Du durch einen Bluttest beim Arzt bestimmen lassen, ob ein Defizit vorliegt oder nicht. Danach kann erst eine Entscheidung getroffen werden, ob und in welcher Konzentration Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden sollten. In einer Sache sind sich übrigens alle Experten einig, viel Trinken ist wichtig!