Du suchst eine neue Herausforderung mit dem Mountainbike? Dann solltest Du Dich mit dem Alpencross beschäftigen. Der Alpencross ist mit dem Rennrad, Mountainbike und natürlich zu Fuß zu erreichen. Mit dem Mountainbike kannst Du mehrere Disziplinen wählen. Der Via Claudia ist für Einsteiger und Profis gedacht. Die Disziplin führt auf dem alten Römerpfaden von Deutschland bis nach Italien. Die einfache Variante hat ca. 350 km und ein Höhenprofil von knapp unter 4.000 hm. Die meisten Mountainbike Touren werden über 5 oder 6 Tage geplant, sodass die Einheit pro Tag überschaubar ist. Die schwere Variante des Alpencross, der Via Claudia hat ein Höhenprofil von über 20.000 hm und eine Distanz von knapp unter 600 km. Das erfordert schon einiges mehr an Vorbereitung und Technik.

Vorbereitung für den Alpencross

Eines vorab – unvorbereitet solltest Du den Alpencross nicht fahren, obwohl ich auch schon Teilnehmer erlebt habe, die ohne Vorkenntnisse Alpencross Touren gefahren sind. Du bremst damit die Gruppen aus (vorausgesetzt Du fährst eine geführte Tour) und machst Dich dadurch alles andere als beliebt. Letztlich gehört eine Vorbereitung auch dazu, um während der Fahrt mehr Sicherheit und Spaß zu haben. Mountainbike Touren mit 80 km und 1.500 hm sollten als Tagestour keine Neuheit für Dich sein. Im heimischen Mittelgebirge verlaufen die meisten Trainingstouren auf Wirtschaftswegen, Waldwegen oder auch Feldwegen. Technisch wird meist nicht sonderlich anspruchsvoll gefahren. Für den Alpencross ist es aber erforderlich auch technische Kenntnisse zu haben. Trails verlaufen im Level zwischen S1 und S3. Hierfür empfiehlt es sich Technikkurse zu besuchen oder gelegentlich im Bikepark für den Alpencross zu trainieren. Sitzfleisch und Po- und Beinmuskulatur sollte ebenfalls ausreichend trainiert sein.

Ausstattung für Die Tour

Rucksack, MTB Schuhe, Radlerhose etc. sind für den Alpencross selbstverständlich. Die Guides empfehlen zusätzlich auch noch eine Ersatzspeiche, Schlauch, Kettenschloss und Werkzeug mitzunehmen. Du solltest Dich auch vorab mit der Technik Deines Mountainbikes vertraut machen, sodass Du ohne Weiteres unterwegs einen Schlauch auch wechseln oder ein Kettenschloss einbauen kannst. Guides stehen Dir zwar technisch zur Seite, aber in erster Linie bist Du für Dein Material verantwortlich. Auch solltest Du Dein Mountainbike vor dem Alpencross noch mal zur Inspektion geben, sofern Du Deine Wartung nicht selber durchführst. Die technisch anspruchsvolleren Streckenabschnitte sind sicher mit dem Fully etwas besser zu meistern. Solltest Du ohnehin über beide Varianten verfügen, empfehle ich Dir, Dein Hardtail zu Hause zu lassen. Letztlich ist das natürlich immer eine Geschmackssache und Gewohnheit. Und jetzt viel Spaß bei den Vorbereitungen zum Alpencross.

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