So nimmst Du richtig ab und baust Muskulatur auf
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Abnehmen beschäftigt viele von uns und die meisten haben sich sicher auch schon mit dem Thema Diät beschäftigt. Doch brauchen wir wirklich eine Diät oder ist das reines Marketing der Industrie? Wahrscheinlich funktionieren sogar viele dieser Diätprodukte, doch in letzter Konsequenz haben auch Nahrungsergänzungsmittel, die uns zu einer besseren Figur verhelfen, sollen immer etwas mit Disziplin zu tun. Denn wer will sich schon täglich mit Shakes ernähren? Auf Dauer macht das sicher keinen Spaß.

Macht Dir einen Plan für Deine Diät

Abnehmen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Selbst, wenn Du es schaffst, Dich kurzfristig so runterzuhungern, dass Du Deine Traummasse erreicht hast, wird es Dir langfristig nicht helfen. Sowie Du wieder alten Gewohnheiten verfällst, wiegst Du wieder das Gleiche wie vorher oder vielleicht sogar mehr. Erstell Dir also einen langfristigen Plan und ändere Deine Einstellung im Kopf. Du bist einzig und allein für Dein Gewicht verantwortlich.

Ermittle Deine Ist Situation

Bevor Du mit Abnehmen anfängst, solltest Du erst mal wissen, wie hoch Dein Grundumsatz ist. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du diesen bei einem Arzt oder Ernährungsberater ermitteln lassen. Danach geht es mit der Planung los. Jetzt notierst Du Dir, wie viel Du täglich an Kohlenhydraten zu Dir nimmst. Die Menge sollte niedriger sein, als Dein Grundumsatz. Das ist jetzt reine Mathematik. 1 kg Körperfett sind ca. 9.000 kcal. Jetzt fängt die Zielsetzung und die Rechnung an. Wenn Du als Beispiel in 8 Wochen 4 kg abnehmen möchtest, musst Du also ca. 640 kcal am Tag weniger zu dir nehmen, als Du verbrauchst, bzw. wie Dein Grundumsatz ist. Hört sich erst mal einfach an, ist es auch.

Stelle Deine Ernährung um

Niemand sagt, dass Du nicht ganz normal essen kannst, wenn Du abnehmen möchtest. Ganz im Gegenteil. Du solltest lediglich die Prioritäten etwas anders verteilen. Alkohol beispielsweise bremst den Fettabbau. Solltest Du also reduzieren oder ganz weg lassen. Kohlenhydrate solltest Du gegen eiweißreiche Ernährung tauschen, die Dich im Muskelaufbau unterstützt. Im Klartext esse weniger Nudeln, Reis und Kartoffeln, dafür aber gerne Fisch oder ein mageres Stück Fleisch. Salat und Gemüse kannst Du essen so viel Du möchtest. Bei Obst sei bitte etwas vorsichtiger, da der Fruchtzuckeranteil teilweise sehr hoch ist und für Deine Kalorienbilanz nicht unbedingt förderlich. Apropos, dass Zucker oder Süßstoff auch auf ein Minimum reduziert werden sollte, hatte ich noch nicht erwähnt. Wenn Dir Dein Kaffee ohne Zucker nicht schmeckt, kannst Du ihn selbstverständlich weiterhin nehmen, allerdings musst Du ihn dann anderweitig ausgleichen. Zum Beispiel mit Sport.

Mit Ausdauersport zum Turbo für Deine Traumfigur

Wir waren beim Zucker stehen geblieben. Schau Dir die Menge an, die Du konsumierst. Im Gegenzug guck Dir an, wie lange Du joggen gehen musst oder auf einem Fahrrad trampeln darfst, damit Du Deine Kalorienbilanz wieder in den Griff bekommst. Eine Stunde Ausdauersport wie joggen oder Mountainbike fahren verbraucht zwischen 500 und 700 kcal. Gummibärchen haben ca. 320 kcal pro 100 gramm. Die Packungsgrößen liegen meist bei 200 gramm. Jetzt weißt Du, wie lange Dein Workout in Laufschuhen betragen muss, damit Du diese ein Tüte abtrainiert hast.

Kraftsport als Ergänzung zum Abnehmen

Wer an Abnehmen denkt, hat in erster Linie nicht unbedingt Kraftsport als Lösungsansatz. Trotzdem ist es ein Baustein von vielen für Deine Traumfigur. Zum Einen kannst Du Deine Körperform selber definieren. Beim Aufbau der Bauch- und Rückenmuskulatur hast Du als Bonus, dass Du aufrechter und selbstbewusster gehst. Abnehmen geht oftmals auch mit psychischen Problemen einher. Ein starkes Selbstbewusstsein kann also nie schaden. Jedes Kilogramm Muskelmasse verbrennt zusätzliche Kalorien. Auch im Ruhezustand.

Mach Dich frei was andere denken

In der modernen Marketing- und Modewelt werden gerne Traumkörper gezeigt. Models hungern sich teilweise bis auf das minimalste herunter. Bauchfett zum Beispiel sei an dieser Stelle gesagt ist auch nicht ganz ungefährlich. Bei allen optischen Gesichtspunkten gibt es immer noch ein Wohlfühlgewicht und das ist es auf das Du hin arbeiten solltest. In diesem Sinne – Viel Erfolg!

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